An den Rat der Stadt Duisburg
Nach der Loveparade-Katastrophe fordern immer mehr Menschen den Rücktritt von Duisburg’s Oberbürgemeister Adolf Sauerland. Der erste Duisburger (Werner Hüsken) fordert nun offiziell den Rücktritt von Sauerland. Wenn ihr der Meinung seid Herr Sauerland sollte nicht länger im Amt bleiben, dürft auch ihr eure Meinung gerne dem Sdadtrat mitteilen.
Das Anschreiben wurde mir freundlicherweise von Herrn Hüsken zu Verfügung gestellt.
An den Rat der Stadt Duisburg
Burgplatz 19
47051 DuisburgBetreff: Bürgerantrag nach §24 Gemeindeordnung NRW; Rücktritt des Oberbürgermeisters Sauerland
Guten Tag,
als Bürger der Stadt Duisburg stelle ich hiermit den Antrag an den Rat der Stadt umgehend Herrn Sauerland das Misstrauen auszusprechen und ihm aus der politischen Verantwortung für alle seine Ämter für die Stadt Duisburg, die Stadtverwaltung zu entlassen.
Herr Sauerland hat höchste Verantwortung für das Ansehen der Stadt Duisburg und ihrer Bewohner. Dieser Verantwortung ist er durch seine Auftritte zu den traurigen Ereignissen bei der Loveparade in der Öffentlichkeit in keiner Weise gerecht geworden.
Er weigert sich in geradezu beschämender Weise die notwendige politische Verantwortung zu übernehmen.
Die Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen ermöglicht jedermann, sich schriftlich an den Rat oder eine Bezirksvertretung zu wenden, um Anregungen und Beschwerden vorzubringen. Mit einem so genannten “Bürgerantrag” können alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft behandelt werden, für die der Rat der jeweiligen Stadt oder eine Bezirksvertretung zuständig sind. Der Antragsteller ist über die Stellungnahme zu den Anregungen und Beschwerden zu unterrichten.mit freundlichen Grüßen
Name, Anschrift
Um den Druck auf die Politik und Stadtverwaltung zu erhöhen wird am Donnerstag um 10 Uhr eine Demonstration vor dem Duisburger Rathaus stattfinden. Bereits jetzt werden einige Hundert Teilnehmer erwartet.
Update [15:51 Uhr]: Der Bürgerantrag kann auch digital, zum Beispiel an info@stadt-duisburg.de, eingereicht werden.
Wie unser Internet schöner wird
Gerade bin ich durch Sixtus (www.sixtus.net) auf einen 9 Jahre alten Artikel der TAZ aufmerksam geworden. An den im Artikel kritisierten Dingen hat sich scheinbar noch nicht sehr viel geändert.
Hier mal ein paar Beispiele.
30. Ich will meine Passwörter nicht mehr auf Postits notieren und an den Monitor kleben. Dieses Jahr schreibe ich sie direkt auf den Monitor.
Passwörter gehören in den Kopf und nicht auf Zettel! Leider muss ich in meinem Job als IT-Mensch fast täglich der realität ins Auge sehen und das hat mit Sicherheit nicht mehr viel zu tun.
Auch das folgende Beispiel höre ich leider als Vorwurf noch sehr oft in meinem Umfeld. Ja auch ich verbringe sehr viel Zeit Online. Trotzdem habe ich noch ein Leben das nicht im Internet stattfindet. Allerdings verbindet sich das “Online-” und “Offline-Leben” immer mehr, so das man es eigentlich schon gar nicht mehr richtig trennen kann. E-Mails landen auf dem Handy, Twitter, Unterwegs mal kurz per ICQ schreiben oder einfach nur mal eben eine Adresse auf einer Webseite nachgucken sind halt bequemlichkeiten auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Und da wird sicher noch einiges folgen…
33. Den Satz “Ich habe eben ein Sozialleben” werde ich nicht länger als Entschuldigung dafür missbrauchen, dass ich versäumt habe, mich mit dem Internet auseinander zu setzen.
Ich habe es schon immer gehasst Zahlen in E-Mail Adressen und Benutzername zu sehen, aber das wird sicher nie enden…
41. Ich will mir eine vernünftige E-Mail-Adresse zulegen, die sich nicht lediglich durch eine Zahl oder einen Unterstrich von tausend anderen unterscheidet.
Nehmt euch diese Liste zu Herzen und vielleicht ist sie ja schon nächstes Jahr 2030 nicht mehr gültig.
Hallo Welt!
Willkommen.
Dies ist der erste Artikel nach dem Neustart des Blogs. Ich werde versuchen diesmal etwas häufiger zu schreiben als es beim letzten mal der Fall war.
Wünsche einen guten Start in die Woche und einen nicht zu heißen aber trotzdem sonnigen Tag.












